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Ethische Herausforderungen der Digitalisierung in der Weiterbildung

 

Dieses Projekt soll zu einer stärkeren Reflexion und Auseinandersetzung in den geförderten gemeinwohlorientierten Angeboten nach dem Weiterbildungsgesetz mit dem Thema Digitalisierung und seinen, insbesondere ethischen, Herausforderungen beitragen. Dabei sollen die Einrichtungen der LAG KEFB NRW e.V. Sensibilisierung und Unterstützung bei kritischen Fragestellungen und solchen nach „Was ist richtig, was ist falsch?“ im Zusammenhang mit dem Digitalen Wandel erhalten. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich den Herausforderungen und der Auseinandersetzung des Lehrens und Lernens im digitalen Wandel, sei es im Kreis der Mitarbeitenden und Kollegen, der Teilnehmenden und der Stakeholder stellen müssen. [mehr]

 

Hier finden Sie unsere Abschlussbroschüre. Gerne senden wir auf Wunsch gedruckte Exemplare zu.

 

Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Abschlussveranstaltung „Ethische Herausforderungen der Digitalisierung in der Weiterbildung“ am 15./16.2.2019

Einige Themen liegen nahe, wenn es um Ethik der Digitalisierung geht: die Zukunft der Arbeit etwa, Schlagworte wie "Arbeit 4.0" und "Industrie 4.0". Die Transformation der Öffentlichkeit, die Rolle von Sozialen Netzwerken in der politischen Kommunikation, die Chancen und Grenzen von digitalen Beteiligungsprozessen. Die Frage nach Verantwortung und Haftung bei autonomen Systemen und künstlicher Intelligenz – das waren auch Themen, die bei der Abschlussveranstaltung des NRW-geförderten Projektes „Ethische Herausforderungen der Digitalisierung in der Weiterbildung“ am 15. und 16. Februar 2019 im katholisch-sozialen Institut (KSI) in Siegburg kontrovers diskutiert wurden. [mehr]

 

Schöne neue Bildungswelt

Fotos ►

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Ein Studientag `Schöne neue Bildungswelt´ fand am 17. Januar 2019 in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster statt. Haupthemen waren die Möglichkeiten, Grenzen und ethische Erfordernisse der Digitalisierung in der kirchlicheren Erwachsenenbildung. Dazu zählten u.a. die Frage, wofür die Digitalisierung in meiner Einrichtung genutzt werden kann, einige Best Practice Beispiele aus dem Bildungsbereich sowie der ethische Rahmen für die Anwendung in kirchlichen Einrichtungen. „Blended learning“, E-learning“ oder „Webinar“ seien dabei nur einige Begriffe, die zeigten, dass der Megatrend Digitalisierung auch mitten in der Bildungslandschaft angekommen sei. Damit entstünden für Bildungseinrichtungen und deren Mitarbeitende viele Chancen und Herausforderungen. Für viele Bereiche könne Digitalisierung einen großen Mehrwert bedeuten und Lehrende in ihrer Arbeit unterstützen, ohne dabei die Dozentin oder den Dozenten ersetzen zu wollen. Eine Digitalisierung von Programmangeboten habe aber auch Konsequenzen für die Organisation einer Einrichtung und den Austausch von Mitarbeitenden und Teilnehmenden. Es zeigte sich, dass sich auch grundsätzliche ethische Fragen stellen, wie die nach dem Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit sowie nach der Partizipation von Teilnehmenden.

 

Der Studientag, an dem über 40 Mitarbeitende in Einrichtungen kirchlicher Erwachsenenbildung und der verbandlichen Arbeit teilnahmen, stellte nach einer grundlegenden Einführung in die Dynamik des digitalen Wandels, einschlägige Anwendungen für die gemeinwohlorientierte Weiterbildung vor. Über einfache Best-Practice-Beispiele wurden Teilnehmende zum Umgang mit digitalen Anwendungen, etwa der Nutzung des eigenen Smartphones oder Tablets, ermutigt. Akteure unterschiedlicher kirchlicher Bildungseinrichtungen stellten sich die Frage, wofür sie Digitalisierung in ihrer Einrichtung zukünftig nutzen wollen, wo der Einsatz von digitalen Anwendungen überhaupt sinnvoll sei z.B. Bildungsarbeit sinnvoll methodisch ergänzen, Unterstützung bei Wissensvermittlung, Teilnehmende vernetzen, Explain everything – Teamkonferenz nutzen.

 

Zum Abschluss des Tages wurde ein Bildungsbedarf zur Ethik des Digitalen ermittelt. Dabei standen Aspekte im Vordergrund, wie die Konzeptentwicklung für digital unterstützte Formate, das Kennenlernen mehrere digitalen Tools, Bewertungen (ethische) z.B. Was für gesellschaftliche Veränderungen entstehen durch die Digitalisierung? sowie Entlastungen im administrativen Bereich.

 

Die Tagung war eine Kooperationsveranstaltung von Akademie Franz Hitze Haus, Bildungswerk der KAB und LAG KEFB NRW. Sie fand im Rahmen des NRW-geförderten Projektes „Ethische Herausforderungen der Digitalisierung in der Weiterbildung“ statt.