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Bildungsangebote für Flüchtlinge/Migranten

An dieser Stelle finden Sie Fördermöglichkeiten für Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund.

Ausschreibung 2017 Förderprogramm "Kultur macht stark plus"

Seit dem 1. Januar 2017 läuft das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderprogramm "Kultur macht stark plus" angesiedelte neue Projekt des  Trägerkonsortiums von AKSB e.V., der Erwachsenbildung Deutschland (KEB) und der familienbildung deutschland. Das Projekt “Kultur macht stark plus“ soll Flüchtlingen im Alter von 18 bis 26 Jahren in bundesweiten Veranstaltungen mit Hilfe von Kunst und Medieneinsatz den Teilnehmenden Medien- und Demokratiekompetenz vermitteln und somit die Persönlichkeit durch Selbstwirksamkeitserfahrung stärken. Die Ergebnisse sollen unter Nutzung von  Medien präsentiert und reflektiert werden. Mit Hilfe dieser Förderung können lokale Projektvorhaben unter Beteiligung von mindestens drei Bündnispartnern (lokale Bündnisse) mit Kultur- und Medienbezug für junge Erwachsene Flüchtlinge im Alter von 18-26 Jahren, die sich in Übergangseinrichtungen  bzw. noch nicht in Eingliederungsmaßnahmen befinden, gefördert werden.

Im Projekt sind unterschiedliche Maßnahmenumfänge möglich (dreistündige Dauer, Tagesveranstaltungen oder mehrtägige Seminare). Eine Antragsstellung kann laufend erfolgen, Stichtag ist jeweils der Monatserste. Wenn Sie einen Antrag stellen möchten, dann melden Sie bitte Ihre Interessensbekundung per E-Mail oder per Telefon an Cornelia Ockenfels, Tel. 0228 28929-45, E-Mail: ockenfels@aksb.de, damit die nötigen Unterlagen und weitere detaillierten Informationen zugesandt werden können. 

Quelle:KEB Newsletter 04/2017

BAMF: Ausschreibung von Integrationsprojekten für das Förderjahr 2018

Im Jahr 2018 fördert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Auftrag des Bundesinnen- und des Bundesjugendministeriums ergänzend zu den gesetzlichen Integrationsangeboten Integrationsprojekte für (junge) Zuwandrer/innen mit dauerhafter Bleibeperspektive, die bspw. die Begegnungen von Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationserfahrung ermöglichen oder das freiwillige Engagement von jungen Menschen fördern. Verbände, Kirchen, anerkannte Träger der politischen Bildung, Migrantenorganisationen, Kommunen und Einrichtungen, die in der Arbeit mit Zuwanderern auf überregionaler oder lokaler Ebene tätig sind, können Anträge auf Förderung bis zum 15.09.2017 beim BAMF einreichen. [mehr]

Sprachfördermaßnahmen für geflüchtete Erwachsene in Nordrhein-Westfalen

Broschüre der Landesregierung bietet Überblick

Das Schul- und Weiterbildungsministerium, das Integrationsministerium und das Wissenschaftsministerium haben eine Übersicht der Sprachförderangebote für geflüchtete Erwachsene ab 16 Jahren veröffentlicht. Der Flyer zeigt eine Auswahl der wichtigsten Programme der Sprachförderung, die unter anderem vom Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert werden.

Sprachförderung für neu Zugewanderte ab 16 Jahren

Die Landesregierung hat für Volkshochschulen und andere nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Einrichtungen aufgrund des hohen Bedarfes und der großen Nachfrage auch für den Haushalt 2017 zusätzliche Mittel in Höhe von rund 3,2 Mio. € zur Verfügung gestellt. Davonentfallen 48 % auf Volkshochschulen und 52 % für WbG-Einrichtungen in anderer Trägerschaft. Diese zusätzlichen Mittel sind vorgesehen für Projektförderung für zusätzliche Kurse zur Sprachförderung für neu zugewanderte Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Die neue Antragsrunde für Volkshochschulen und Weiterbildungseinrichtungen startet am 24. April und endet am 05. Mai 2017 für Angebote, die ab dem 19. Juni oder Später beginnen.

Die Beratung und Abwicklung des zusätzlichen Programms erfolgt über die Bezirksregierung Düsseldorf.

Anbei finden Sie alle Informationen und Unterlagen zur Beantragung der Sprachförderkurse 2. Antragsrunde 2017

"Einstieg Deutsch" - Projektförderung

"Einstieg Deutsch" ist ein bundesweites Projekt zur sprachlichen Erstförderung von Geflüchteten. Gemeinnützige Weiterbildungseinrichtungen können Lernangebote nach dem Konzept von „Einstieg Deutsch“ durchführen und dafür Mittel beantragen.

„Einstieg Deutsch“ des DVV - Änderungen
Kinderbetreuung: Um vermehrt Frauen die Teilnahme ermöglichen zu können, besteht ab sofort die Möglichkeit, Fördergelder für kursbegleitende Kinderbetreuung zu beantragen. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Eltern kein örtliches Angebot der Betreuung (Kindergarten, Schule etc.) wahrnehmen können. Die Kinderbetreuung wird mit 6,00 Euro pro Kind und Stunde (UE) gefördert.

Teilnahmeberechtigung: Für die Teilnahme an den „Einstieg Deutsch“-Lernangeboten ist es ausschlaggebend, dass für die Teilnehmenden kein freier Platz im Integrationskurs zur Verfügung steht. Solange sie keinen Platz haben oder der vorgesehene Integrationskurs noch nicht begonnen hat, können Geflüchtete an einem „Einstieg Deutsch“-Lernangebot teilnehmen. Die bisherige Regelung, dass nur Teilnehmende zugelassen werden, die noch keinen Berechtigungsschein für den Integrationskurs haben, gilt nicht mehr.

Alle weiteren Informationen zum Konzept von „Einstieg Deutsch“, zur Antragstellung und zu den Förderkonditionen finden Sie auf www.einstieg-deutsch.de.

Basissprachkurse zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen

Ursprünglich hat das Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 2015 im Rahmen der Modellprojekte „Early Intervention“ und „Early Intervention NRW+“ Basissprachkurse gefördert, um die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Zum 01.01.2016 ist die Förderung der Basissprachkurse als ein Regelförderprogramm in die ESF-Rahmenrichtlinie 2014-2020 aufgenommen worden. Die Antragsstellung kann aktuell jederzeit erfolgen und ist nicht an Fristen eines Aufrufes gebunden. Die Förderung kann für ein Jahr beantragt werden. Gefördert werden „Basissprachkurse zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen“. Diese sollen aus 300 Unterrichtseinheiten pro Kurs bestehen. Für die Durchführung des Kurses wird eine Pauschale von 39,50 Euro je Unterrichtseinheit gewährt. Für Fahrten von Teilnehmenden wird zusätzlich eine Pauschale von 15,00 Euro pro Person und Monat gewährt.

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