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Sprachförderung und Alphabetisierung für Flüchtlinge

Auf folgenden Seiten finden Sie Fördermöglichkeiten im Zusammenhang mit allgemeiner Sprachförderung und Alphabetisierung für Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund.

 

Asyl- und Migrations- und Integrationsfonds - Aufruf 2017

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) die Aufforderung 2017 veröffentlicht. Die Einreichfrist endet am 26. September 2017.

 

Allgemeines Ziel des Fonds ist es, einen Beitrag zu einer effizienten Steuerung der Migrationsströme in der Union im Rahmen des Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts im Einklang mit einer gemeinsamen Asylpolitik, der Politik subsidiären und vorübergehenden Schutzes und der gemeinsamen Einwanderungspolitik zu leisten. Die Verantwortung für die nationale Umsetzung des AMIF tragen die Mitgliedstaaten. Das Bundesministerium des Innern hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) als EU-Zuständige Behörde per Erlass zur Verwaltung des AMIF benannt. 

 

Die vorliegende Aufforderung zur Einreichung von Anträgen dient der Umsetzung der im Nationalen Programm des Mitgliedstaates Deutschland genannten Ziele. 

Die Aufforderung gilt für drei spezifische Ziele: 

  • Stärkung und Weiterentwicklung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems, einschließlich seiner externen Dimension;
  • Integration von Drittstaatsangehörigen und legale Migration;
  • Rückkehr 

Die Zielgruppendefinition und -zuordnung in der Ausschreibung ist abschließend und zwingend. Es können ausschließlich Drittstaatsangehörige gefördert werden, es sei denn, in der Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen ist eine Ausnahme vorgesehen. Zu beachten ist, dass für bestimmte Maßnahmenbereiche die definierte Zielgruppe eingeschränkt sein kann.

Die geförderten Projekte sollen einen sog. EU-Mehrwert aufweisen, d.h. über die bloße Durchführung von Unterstützungsmaßnahmen hinausgehen. Die Projekte sollen insbesondere zur Setzung von Standards dienen oder Modellcharakter haben. 

Zuwendungsempfänger können nur eingetragene juristische Personen des privaten oder des öffentlichen Rechts sowie internationale Organisationen jeweils alleine oder in Kooperationspartnerschaft mit anderen Organisationen sein. Es wird darauf hingewiesen, dass es seitens des BAMF ausdrücklich erwünscht ist, Kooperationsprojektpartnerschaften einzugehen und landesweite sowie länderübergreifende Projektmaßnahmen durchzuführen. 

Für die Aufforderung 2017 stehen ca. 31 Mio. Euro zur Verfügung. Der AMIF-Anteil kann grundsätzlich bis zu 75% der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen (in Ausnahmefällen 90%). Die EU-Fördersumme muss pro Jahr der Projektlaufzeit mindestens 100 000 Euro betragen. Weitere Informationen

Ausschreibung 2017 Förderprogramm "Kultur macht stark plus"

Seit dem 1. Januar 2017 läuft das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderprogramm "Kultur macht stark plus" angesiedelte neue Projekt des  Trägerkonsortiums von AKSB e.V., der Erwachsenbildung Deutschland (KEB) und der familienbildung deutschland. Das Projekt “Kultur macht stark plus“ soll Flüchtlingen im Alter von 18 bis 26 Jahren in bundesweiten Veranstaltungen mit Hilfe von Kunst und Medieneinsatz den Teilnehmenden Medien- und Demokratiekompetenz vermitteln und somit die Persönlichkeit durch Selbstwirksamkeitserfahrung stärken. Die Ergebnisse sollen unter Nutzung von  Medien präsentiert und reflektiert werden. Mit Hilfe dieser Förderung können lokale Projektvorhaben unter Beteiligung von mindestens drei Bündnispartnern (lokale Bündnisse) mit Kultur- und Medienbezug für junge Erwachsene Flüchtlinge im Alter von 18-26 Jahren, die sich in Übergangseinrichtungen  bzw. noch nicht in Eingliederungsmaßnahmen befinden, gefördert werden.

Im Projekt sind unterschiedliche Maßnahmenumfänge möglich (dreistündige Dauer, Tagesveranstaltungen oder mehrtägige Seminare). Eine Antragsstellung kann laufend erfolgen, Stichtag ist jeweils der Monatserste. Wenn Sie einen Antrag stellen möchten, dann melden Sie bitte Ihre Interessensbekundung per E-Mail oder per Telefon an Cornelia Ockenfels, Tel. 0228 28929-45, E-Mail: ockenfels@aksb.de, damit die nötigen Unterlagen und weitere detaillierten Informationen zugesandt werden können. 

Quelle:KEB Newsletter 04/2017

BAMF: Ausschreibung von Integrationsprojekten für das Förderjahr 2018

Im Jahr 2018 fördert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Auftrag des Bundesinnen- und des Bundesjugendministeriums ergänzend zu den gesetzlichen Integrationsangeboten Integrationsprojekte für (junge) Zuwandrer/innen mit dauerhafter Bleibeperspektive, die bspw. die Begegnungen von Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationserfahrung ermöglichen oder das freiwillige Engagement von jungen Menschen fördern. Verbände, Kirchen, anerkannte Träger der politischen Bildung, Migrantenorganisationen, Kommunen und Einrichtungen, die in der Arbeit mit Zuwanderern auf überregionaler oder lokaler Ebene tätig sind, können Anträge auf Förderung bis zum 15.09.2017 beim BAMF einreichen.[mehr]

Sprachfördermaßnahmen für geflüchtete Erwachsene in Nordrhein-Westfalen

Broschüre der Landesregierung bietet Überblick

Das Schul- und Weiterbildungsministerium, das Integrationsministerium und das Wissenschaftsministerium haben eine Übersicht der Sprachförderangebote für geflüchtete Erwachsene ab 16 Jahren veröffentlicht. Der Flyer zeigt eine Auswahl der wichtigsten Programme der Sprachförderung, die unter anderem vom Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert werden.

Sprachförderung für neu Zugewanderte ab 16 Jahren

Die Landesregierung hat für Volkshochschulen und andere nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Einrichtungen aufgrund des hohen Bedarfes und der großen Nachfrage auch für den Haushalt 2017 zusätzliche Mittel in Höhe von rund 3,2 Mio. € zur Verfügung gestellt. Davonentfallen 48 % auf Volkshochschulen und 52 % für WbG-Einrichtungen in anderer Trägerschaft. Diese zusätzlichen Mittel sind vorgesehen für Projektförderung für zusätzliche Kurse zur Sprachförderung für neu zugewanderte Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Die neue Antragsrunde für Volkshochschulen und Weiterbildungseinrichtungen startet am 24. April und endet am 05. Mai 2017 für Angebote, die ab dem 19. Juni oder Später beginnen.

Die Beratung und Abwicklung des zusätzlichen Programms erfolgt über die Bezirksregierung Düsseldorf.

Anbei finden Sie alle Informationen und Unterlagen zur Beantragung der Sprachförderkurse 2. Antragsrunde 2017

"Einstieg Deutsch" - Projektförderung

"Einstieg Deutsch" ist ein bundesweites Projekt zur sprachlichen Erstförderung von Geflüchteten. Gemeinnützige Weiterbildungseinrichtungen können Lernangebote nach dem Konzept von „Einstieg Deutsch“ durchführen und dafür Mittel beantragen.

Informationen des DVV zu „Einstieg Deutsch“
Das Projekt „Einstieg Deutsch“ ist mittlerweile sehr gut angelaufen und erfreut sich in der Weiterbildungslandschaft wachsender Beliebtheit. Rund 250 Bildungsträger beteiligen sich bisher und bieten Deutschlernangebote für Geflüchtete nach einem Blended-Learning-Konzept des Deutschen Volkshochschul-Verbandes an.
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass bereits die Mittel für 2018 zur Verfügung stehen und entsprechende Förderanträge gestellt werden können. Es können ab sofort Lernangebote beantragt werden, die in 2017 beginnen und deren Laufzeit über den Jahreswechsel hinaus dauert. Außerdem ist es bereits möglich, Anträge für Lernangebote mit Start in 2018 zu stellen. Bewilligt werden können derzeit Anträge für Lernangebote, die spätestens am 31. Oktober 2018 enden. Alle Informationen zu Förderkonditionen, Antragstellung und Durchführung finden Sie unter www.einstieg-deutsch.de

In allen „Einstieg Deutsch“-Lernangeboten kann ab sofort zudem ein neues digitales Lernportal eingesetzt werden. Der neue A1-Deutschkurs für Anfänger ist seit wenigen Tagen online. Er ist ein erster Meilenstein in der Modernisierung des Online-Lernportals „Ich will Deutsch lernen“ (iwdl.de) und soll dieses in Zukunft ablösen – auch in den „Einstieg Deutsch“-Lernangeboten. Das neue Lernportal ist unter https://a1.vhs-lernportal.de erreichbar. Es ist auf allen gängigen Endgeräten lauffähig und mittels App in Kürze auch offline nutzbar. Es kann von Selbstlernern und in Deutschkursen kostenfrei genutzt werden.
Für Kursleitende sowie Lernbegleiterinnen und -begleiter bietet der DVV kostenfrei Schulungen an.
Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Quelle:KEB Newsletter 07/2017